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2. Podiumsdiskussion im Meisterhaus in Dessau

   Richard Paulik      Stahlhaus                                                     Halle Neustadt         

Richard Paulick - Ein Architekt und Städtebauer zwischen Bauhausidee und realem Sozialismus

Die 2. Podiumsdiskussionfand am 25. Juni 2004 im Meisterhaus Kandinsky statt. Im Mittelpunkt stand das Schaffen von Richard Paulick als Baumeister mit seinen vielfältigen Leistungen vom Stahlhaus in Dessau, den Bauten für die Stalinallee in Berlin oder die Tätigkeit als Chefarchitekt von Hoyerswerda, Schwedt und Halle-Neustadt sowie den Bauten des Lindenforums in Berlin. Zu Ehren seines 100. Geburtstages fanden im November 2003 in Roßlau ein Kolloquium mit begleitender Ausstellung sowie eine Lesung und eine Ausstellung in Dessau statt. Auf dem Kolloquium wurden unterschiedliche Aspekte zum Wirken von Richard Paulik durch die Referenten dargelegt, doch ein Meinungsaustausch zu seiner Rolle blieb aus. â€¨â€¨Die Podiumsdiskussion im Meisterhaus ermöglichte eine erste geeignete Plattform für die fällige Diskussion entsprach dem beruflichen Start von Richard Paulick in Dessau und dem beruflichen Abschluss in Halle-Neustadt. Als Einstimmung auf das Podium erhielten die Teilnehmer aus einem Manuskript von Jens Ebert einen Auszug mit einer knappen Übersicht zur Tätigkeit von Richard Paulick in den Jahren 1950 bis 1979 sowie Kopien von zwei Dokumenten zum industriellen Bauen. Jens Ebert war enger Mitarbeiter von Richard Paulick und ordnete im Auftrag der Familie dessen persönlichen Nachlass. Als Zeitzeuge vermittelte er anschaulich sein Wissen.

Im Ergebnis des Podiums erfolgte in den "Schriften zur Moderne" die Publikation der Streitschrift von Jens Ebert über seine Kenntnisse über Richard Paulick, ergänzt durch ein Vorwort zum Podiumsanliegen und ein Nachwort zur erfolgten Diskussion vom Veranstalter. â€¨â€¨Das Buch gibt es beim Funkverlag Bernhard Hein in Dessau.www.funkverlag.de