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Bauhauserbe

Das Bauhaus war eine staatliche Hochschule für Gestaltung und bildete vorwiegend Architekten und Designer aus. Sie war am Beginn des 20. Jahrhunderts die wichtigste Ausbildungsstätte in Europa und beschritt konsequent neue Wege für eine vielseitige fachübergreifende Lehre und praxisorientierte Realisierung seiner Vorschläge durch:
1. neuartiges pädagogisches Programm für schöpferische Methoden in der Ausbildung,
2. eine neue ästhetische Anschauung für eine umfassende Lebensgestaltung, im Mittelpunkt stand die gemeinsame Arbeit für den "Neuen Bau der Zukunft". Die errichteten Bauten des Bauhauses in Dessau förderten weltweit die Experimente für neue sachliche Bauten und trugen so wesentlich zur Ausprägung der Moderne bei. Die Dessauer Bauten sind als Weltkulturerbe anerkannt und bedürfen des Schutzes.

Seine drei Direktoren, Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe gehörten zu den Pionieren des Neuen Bauens. Das Bauhaus erhielt am 12. April 1919 seinen Namen und bestand von 1919 bis 1933 in
Weimar von 1919 bis 1925
Dessau von 1925 bis 1932
Berlin von 1932 bis 1933
Es wurde am 20. Juli 1933 durch einen Beschluss seiner Lehrer aufgelöst.

Bauhausarchitekten: Gropius, Meyer, van der Rohe

Bauhausmuseum

Die Geschichte des historischen Bauhauses wird heute durch Museen in den Orten seines Wirkens durch umfangreiche Sammlungen dokumentiert sowie in Ausstellungen gezeigt und durch Veranstaltungen und Publikationen verbreitet in:

Weimar im Bauhausmuseum am Theaterplatz
Dessau in der Stiftung Bauhaus Dessau in der Gropiusallee 38
Berlin im Bauhausarchiv Museum für Gestaltung, Klingelhöferstr. 14

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